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CUCULA Sedia Uno Chair
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CUCULA Sedia Uno Chair

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Beschreibung

REFUGEES COMPANY FOR CRAFTS AND DESIGN

CUCULA versteht sich als experimenteller Gestaltungsraum, in dem gesellschaftliche Herausforderungen mit pragmatischem und lösungsorientiertem Handeln begegnet werden.

Seit 2014 setzt CUCULA Projekte um, wandelt sich dabei stetig und passt sich den neuen Voraussetzungen und den Bedürfnissen der Beteiligten an. Mal als produzierende Manufaktur und Bildungsprogramm, mal als Workshopformat, Performance, Atelier oder Kampagne versucht CUCULA auf zeitgenössische Herausforderungen und gesellschaftliche Themen Antworten zu finden.

Das Modellprojekt möchte Möglichkeitsräume für gesellschaftliche Chancengleichheit in einem realen Kontext erproben und dabei spannende Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.

Enzo Mari Edition 

1974 veröffentlichte der italienische Designer Enzo Mari in seinem Buch „Autoprogettazione?“ 19 Möbelentwürfe zum selber machen und schuf damit einen Meilenstein der Designgeschichte. Als Gegenentwurf zum Formalismus und gedacht als Demokratisierung des Designs kreierte Enzo Mari mit dem Programm „Autoprogettazione“ einen provokanten Gegenentwurf zum kapitalistischen Paradigma des Massenkonsums. Möbel nach Bedarf selber bauen. Das ist die Idee.

40 Jahre später räumte er dem CUCULA-Team die Rechte ein, die Entwürfe zu nutzen, nachzubauen und weiter zu entwickeln. So trafen die Ideen Enzo Maris in der CUCULA-Werkstatt auf die Ideen junger Geflüchteter, die sich daran machten, aus ihren ganz persönlichen Geschichten neue Perspektiven zu erschaffen.

Die Pläne Enzo Maris ermöglichten es dabei, über Sprachbarrieren hinweg, mit einfachem Werkzeug und wenig Erfahrung in Methoden der Holzverarbeitung, qualitativ hochwertige, langlebige und schöne Möbel herzustellen. Auf diese Weise entstand ein Lern- und Reflexionsprozess, der an die eigene Gestaltungskraft appellierte. In der Auseinandersetzung trafen die Designklassiker auf die Geschichten ihrer Erbauer. Design erwies sich als performativ, bewegte sich mit den Geschichten und bildete eine neue Identität. Design stand hier in direktem Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

Die Werkstücke der Trainees basierten alle auf den Möbelentwürfen der Serie “Autoprogettazione?” von Enzo Mari.